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Antiker Moro Keris - Knauf aus Bein

950.-

  23.06.25


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Zweischneidige, asymmetrische Klinge mit Linsenförmigem Profil, separat gearbeitete Stossplatte, zwei Zierzwingen aus Silber
Griff mit Wicklung aus dunkler Schnur, klingenseitig Zwinge aus Silber mit feinen Rillen, Knauf aus Bein mit ausladenden Endungen

Gesamtlänge: 70,3cm
Klingenlänge: 56cm
Grifflänge: 14,5cm
Gewicht: 622g

Vergleiche:
Moro Swords
Cato, Robert
Publiziert von Gram Brash
Singapore 1996

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Die muslimischen Moros sind ein Volk der Philippinen. Sie werden auch deshalb Moros (spanisch für Mauren) bezeichnet, weil sie von den ehemaligen spanischen Kolonialherren der Philippinen so genannt wurden. Die meisten Moros leben auf den südlichen Philippinen (Mindanao, dem südlichen Teil Palawans, auf dem Sulu-Archipel).
Der Islam kam im Jahre 1380 durch den Missionar Makdum Karim auf die Philippinen und wurde durch Besuche von muslimischen Malaien auf den Südphilippinen gefestigt. Dort bildeten sich mehrere Sultanate, unter anderem das mächtige Sultanat von Sulu und das Sultanat von Maguindanao.
Auch in Manila gab es bereits eine muslimische Präsenz. Der Fürst von Manila zur Zeit der spanischen Eroberung, Rajah Sulayman, war muslimischen Glaubens. Allerdings wurden alle Teile der Philippinen, bis auf die Gebiete, die die Spanier nicht unter Kontrolle bringen konnten, zum Katholizismus missioniert. So blieb nur der Süden der Philippinen muslimisch, während die Bergstämme der Philippinen bei ihren ethnischen Religion blieben. Die drei grössten muslimischen Volksgruppen auf den Philippinen sind die Maguindanao, die Maranao und die Tausug.
Erst ab 1902 wurden die Moros durch die USA in einem bis 1913 dauernden Konflikt unter Beteiligung von Veteranen der Indianerkriege unter Kontrolle gebracht. Deshalb sehen sich viele Moros gar nicht als Philippiner, sondern als Angehörige eines eigenständigen Moro-Volkes. Separatistische Gruppen fordern seither die Gründung eines eigenen Landes mit dem Namen Bangsamoro (deutsch: Moroland), teils auch unter weitergehendem Einbezug heutiger ausserphilippinischer Gebiete, wie des Einflussbereiches des alten grossen Sultanates Brunei auf den Nord- und Ostseiten Borneos (heute malaysisch und das kleine Sultanat Brunei).

- ANTIKGALERIE -


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