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Betrüger auf eBay, Kleinanzeigen, Marketplace, Tutti, Anibis, Ricardo

von tamaraBeutler     Venerdì 02.05.2025     1 Kommentar

Online-Marktplätze sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ob man etwas verkaufen, verschenken oder günstig gebraucht kaufen möchte – Plattformen wie eBay, Kleinanzeigen, Facebook Marketplace, Tutti.ch, Anibis.ch oder auch Ricardo.ch sind erste Anlaufstellen. Millionen Menschen nutzen sie täglich. Was viele dabei unterschätzen: Die Plattformen werden zunehmend von Betrügern unterwandert – und die Maschen werden immer raffinierter.

Der digitale Flohmarkt – ein Paradies für Kriminelle?

Was ursprünglich als clevere Art des digitalen Flohmarkts gedacht war, hat sich in vielen Fällen zum Tummelplatz für Betrugsversuche entwickelt. Während sich die Nutzerzahlen erhöhen, scheint die Kontrolle in vielen Fällen zu schwächeln. Besonders perfide ist dabei: Viele Betrugsmaschen sind nicht auf den ersten Blick erkennbar. Die Täter agieren mit System – und nutzen oft psychologische Tricks, um ihre Opfer unter Druck zu setzen oder zu überlisten.

Die häufigsten Betrugsmaschen auf bekannten Plattformen

Vorkasse-Betrug beim Kauf

Der Klassiker: Ein Angebot klingt verlockend – Preis okay, Beschreibung passt, Bilder sind glaubwürdig. Doch nach der Zahlung (per Banküberweisung, TWINT, Revolut etc.) hört man nie wieder etwas vom Verkäufer. Die Ware kommt nie an, der Account ist plötzlich gelöscht. Besonders gefährlich bei Kleinanzeigen-Portalen, wo oft kein Käuferschutz besteht.

Phishing & gefälschte Versanddienste

Eine immer beliebtere Masche ist der Versand über angeblich sichere Plattformen. Der Käufer erhält einen Link zu einem „offiziellen“ Zahlungsportal – das aber gar nicht zur Plattform gehört. Meist täuschend echt gefälscht. Gibt man dort seine Daten ein, landet man direkt in der Falle: Bankdaten, Kreditkarte oder Login-Infos werden abgegriffen.

Überzahlung durch angebliche Käufer

Klingt absurd, funktioniert aber: Ein angeblicher Käufer möchte ein Produkt kaufen, zahlt angeblich zu viel („aus Versehen“) und bittet darum, den Differenzbetrag zurückzuüberweisen – z. B. via Western Union oder PayPal Friends. Die ursprüngliche Zahlung stellt sich später als Fake heraus, das Geld ist weg – doppelt verloren.

Fake-Profile & gestohlene Identitäten

Betrüger legen Profile mit geklauten Bildern an – etwa von realen Personen, um Vertrauen zu wecken. Oft sind die Accounts nur wenige Tage aktiv. Meldet man sie, sind sie meist schon wieder verschwunden – und mit einer anderen E-Mail-Adresse zurück.

Treffen mit falschen Absichten

Vor allem bei Facebook Marketplace oder lokalen Kleinanzeigen ist diese Masche nicht zu unterschätzen: Käufer wollen „vorbeikommen“ – mit ganz anderen Absichten. Fälle von Diebstahl, Einschüchterung oder schlicht unseriösem Verhalten häufen sich, vor allem bei Alleinstehenden oder jungen Verkäufer\:innen.

Welche Plattformen sind besonders betroffen?

eBay (international): Trotz Käuferschutz häufen sich gefälschte Auktionen, Phishing-Versuche und Fake-Angebote.

Kleinanzeigen (ehem. eBay Kleinanzeigen): Die Plattform wird regelrecht von Fake-Profilen überschwemmt – insbesondere bei Elektronik, Tickets und Mietwohnungen.

Facebook Marketplace: Null Kontrolle, praktisch keine Moderation – der perfekte Nährboden für alle Arten von Betrug.

Tutti.ch & Anibis.ch (Schweiz): Auch hier gibt es immer wieder Meldungen zu Fake-Shops, Vorauszahlungsbetrug und gefälschten Zahlungslinks.

Ricardo.ch: Als Auktionsplattform oft sicherer, doch auch hier nehmen Betrugsversuche bei privaten Sofortkäufen zu.

Warum viele Plattformen versagen

Ein Grossteil der Marktplätze setzt nach wie vor auf manuelle Moderation, einfache Spamfilter und eine nachträgliche Bearbeitung von gemeldeten Inhalten. Das Problem: Reaktiv statt proaktiv. Wenn ein Betrug auffällt, ist es oft schon zu spät – das Geld ist weg, der Account gelöscht, der Schaden entstanden. Und der Support? Meist überlastet oder nur auf Standardantworten trainiert.

Positives Beispiel: trovas.ch zeigt, wie es auch geht

Eine bemerkenswerte Ausnahme bildet die Plattform trovas - das mittlerweile grösste Schweizer Kleinanzeigenportal, das es geschafft hat, Betrugsversuche fast vollständig zu unterbinden. Der Unterschied: Trovas arbeitet mit einem intelligenten KI-gestützten Sicherheitssystem, das bereits beim Inserieren Auffälligkeiten erkennt und verdächtige Inhalte automatisch blockiert oder überprüft.

Verdächtige Links, ungewöhnliche Zahlungsforderungen, bestimmte sprachliche Muster oder IP-Adressen aus Hochrisikoregionen – all das wird in Echtzeit analysiert. Das Ergebnis: Nahezu keine Betrugsfälle, eine hohe Benutzerzufriedenheit und echte Sicherheit beim Kaufen und Verkaufen.

Darüber hinaus ist der Kundensupport direkt erreichbar, freundlich und greift bei Problemen sofort ein – etwas, das man bei grösseren Plattformen oft vergeblich sucht.

Also - Augen auf beim Online-Handel

So bequem digitale Marktplätze auch sind – die Realität zeigt: Betrüger sind überall aktiv. Wer unvorsichtig ist, verliert nicht nur Geld, sondern oft auch Vertrauen in den Online-Handel. Deshalb ist es umso wichtiger, sich gut zu informieren, auf sichere Bezahlmethoden zu setzen – und auf Plattformen zu vertrauen, die sich aktiv um Betrugsschutz kümmern.

trovas zeigt eindrucksvoll, wie es besser geht: Durch moderne Technologie, gezielte Prävention und echten Support wird Online-Handel wieder sicher und vertrauenswürdig.

Wer also keine Lust mehr auf den täglichen Betrugszirkus bei eBay, Kleinanzeigen & Co. hat, findet bei trovas eine Alternative, die funktioniert – ohne Stress, ohne Risiko, ohne Fake.



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