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Verkaufe gut erhaltene SOLO
Mofa's
SOLO 712 und SOLO 710 inkl. Ausweis (Besichtigung möglich)
Funktionieren einwandfrei.
Preis verhandelbar beim Kauf von beiden Mofa's
Allgemeines
Die Mofas der Baureihe 712 sind grundsätzlich konventionell aufgebaute Mofas. Ein fahrradartiger Rahmen mit freiem Durchstieg und ein insgesamt eher biederer Eindruck, lackiert in den für die 70er Jahre typischen Signalfarben, lassen zunächst nicht vermuten, dass man es hier mit einem höchst interessanten Fahrzeug zu tun hat.
Als einziger Mofamotor deutscher Fertigung ist der hier verwendete Zweitakt-Einzylinder flüssigkeitsgekühlt. Zudem übernimmt ein stufenlos arbeitendes Planetengetriebe, genannt Solomatic, die Kraftübertragung.
Motor und Antrieb
Der Motor der Solo 712 ist ein kolbengesteuerter, einzylindriger Zweitaktmotor mit Flüssigkeitskühlung. Die Kühlung arbeitet nach dem Thermosyphonprinzip, das Wasser zirkuliert also ohne
Pumpe nur durch den Temperaturunterschied im Motor. Gekühlt wird dabei ausschliesslich der im Fahrwind liegende Zylinderblock. Der Zylinderkopf des Mofas enthält den Wasservorrat. Ein geschraubter Stopfen im Zylinderkopf dient dabei als Einfüll- und Kontrollöffnung.
Der Motor treibt über eine trocken laufende Kupplung einen Riemen an. Dieser wiederum wirkt auf das Getriebe. Bei diesem handelt es sich um ein Planetengetriebe mit zwei Gängen, die sogenannte Solomatic. Dieses Getriebe, das in seinem Aufbau den Automatikgetrieben im PKW-
Bau ähnelt, ist bei Mofas bis heute einzigartig. Korrekt eingestellt und gewartet erlaubt es drehmomentverlustfreien Antrieb und verleiht dem Mofa sein enormes Abzugsvermögen und eine erstaunliche Steigfähigkeit. Der Endantrieb zum Hinterrad erfolgt konventionell über eine
Kette.
Fahrwerk und Bremsen
So exotisch der Antrieb anmutet, so konventionell ist das Fahrwerk der Solo 712. Es besteht aus einem schlichten Strahlrohrrahmen. Dieser nimmt vorne eine einfache Federgabel auf und hinten die Schwinge, die sich über zwei Federstossdämpfer abstützt. Es gab zeitweise auch eine Variante mit ungefedertem Hinterrad.
Die einfachen aber qualitativ sehr hochwertigen Fahrwerksteile verleihen dem Fahrzeug ausreichenden Komfort und genügende Strassenlage. Angesichts der geringen Höchstgeschwindigkeit (25km/h) ist das Fahrwerk spürbar unterfordert. Gleiches gilt auch für die Trommelbremsen. Vorne wie hinten per Seilzug betätigt bringen sie das Fahrzeug jederzeit sicher und spurtreu zum Stehen. Etwas das bei Mofas dieser Zeit nicht als selbstverständlich gelten kann. Insgesamt macht das Fahrwerk den Eindruck, auch mit deutlich höherer Geschwindigkeit und Motorleistung fertig zu werden, da viele Teile auch bei den Mopeds des Hauses verwendet wurden, kann dies kaum verwundern.
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