Kann man von CBD Öl abhängig werden? Fakten & Mythen
von Franziska mardi 13.01.2026 3 Kommentare
CBD Öl ist in den letzten Jahren regelrecht zum Hype geworden. Ob bei Schlafstörungen, Stress, chronischen Schmerzen oder Angst – Cannabidiol, kurz CBD, wird von vielen Menschen als natürliche Alternative zu herkömmlichen Medikamenten genutzt. Doch je populärer das Produkt wird, desto mehr kursieren auch Mythen und Unsicherheiten. Eine der häufigsten Fragen, die sich viele stellen: Kann man von CBD Öl abhängig werden? In diesem Artikel klären wir, was dran ist an der Sorge um Suchtpotenzial – und werfen einen genauen Blick auf die Fakten, Wirkungsweisen und wissenschaftlichen Erkenntnisse.
Was ist CBD überhaupt?
CBD steht für Cannabidiol, eine von über 100 bekannten Substanzen aus der Hanfpflanze. Anders als das ebenfalls bekannte THC (Tetrahydrocannabinol) wirkt CBD nicht psychoaktiv – das bedeutet: Es macht weder "high", noch beeinflusst es das Bewusstsein oder die Wahrnehmung in berauschender Weise. In vielen Ländern, darunter auch die Schweiz und Deutschland, ist CBD legal erhältlich, solange der THC-Gehalt unter einem gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwert liegt.
CBD wird oft als Öl eingenommen, kann aber auch in Form von Kapseln, Cremes, Tees oder Lebensmitteln konsumiert werden. Viele Menschen berichten von positiven Effekten auf Körper und Psyche – von mehr innerer Ruhe bis hin zu einer besseren Schlafqualität.
Der Mythos der Abhängigkeit: Woher kommt die Sorge?
Die Angst vor einer Abhängigkeit hat oft mit dem Ursprung von CBD zu tun: der Hanfpflanze. Hanf wird häufig mit dem klassischen Cannabis gleichgesetzt – und das wiederum mit Drogenkonsum, Sucht und Kontrollverlust. Dass CBD aus derselben Pflanze stammt wie THC, verunsichert viele. Hinzu kommt, dass einige Nutzer CBD-Produkte regelmässig und über längere Zeiträume einnehmen, was bei manchen den Verdacht weckt: Könnte man dadurch nicht doch in eine psychische oder körperliche Abhängigkeit rutschen?
Auch die mediale Darstellung spielt eine Rolle: Während Fachmedien differenziert berichten, wird in Boulevard-Magazinen gelegentlich dramatisiert – was nicht selten zu Missverständnissen führt.
Die wissenschaftliche Faktenlage: Macht CBD süchtig?
Die klare Antwort aus der aktuellen Forschung lautet: CBD macht nicht abhängig. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlichte bereits 2017 einen umfassenden Bericht, in dem es heisst: "CBD zeigt beim Menschen keine Hinweise auf ein Missbrauchs- oder Abhängigkeitspotenzial".
Zahlreiche Studien bestätigen, dass Cannabidiol weder körperlich noch psychisch süchtig macht. Es gibt keine bekannten Fälle, in denen CBD allein zu einer Abhängigkeit geführt hätte. Auch bei Langzeitanwendung sind keine Entzugserscheinungen bekannt.
Im Gegenteil: CBD wird sogar in der Therapie von Suchtverhalten eingesetzt – etwa zur Unterstützung beim Entzug von Nikotin, Alkohol oder sogar Opiaten. Der Wirkstoff scheint beruhigend auf das Nervensystem zu wirken und hilft vielen Menschen dabei, Gelüste und Stress besser zu kontrollieren.
- Es entstehen keine körperlichen Entzugserscheinungen, wenn man das Produkt absetzt.
- Es entwickelt sich keine Toleranz, bei der man immer höhere Dosen braucht, um die gleiche Wirkung zu erzielen.
- Es entsteht keine psychische Abhängigkeit, bei der das Produkt zwanghaft konsumiert werden muss, obwohl es keinen rationalen Grund dafür gibt.
Im Fall von CBD Öl trifft all das zu. Natürlich gewöhnt sich der Körper an regelmässige Einnahme, wie bei vielen anderen Naturprodukten auch – das ist jedoch nicht mit einer Sucht zu verwechseln. Wer aufhört, CBD zu nehmen, erlebt in der Regel keine negativen körperlichen Reaktionen.
Warum wirkt CBD trotzdem so stark?
Die Wirkung von CBD basiert auf dem sogenannten Endocannabinoid-System (ECS) – ein Teil unseres Nervensystems, das unter anderem für Schmerzregulation, Schlaf, Stimmung und Immunsystem zuständig ist. Der Körper produziert eigene Cannabinoide, sogenannte Endocannabinoide, die an Rezeptoren im ganzen Körper andocken. CBD unterstützt dieses System und kann dabei helfen, Gleichgewicht und Entspannung zu fördern.
Dass viele Menschen eine intensive Wirkung spüren – wie etwa mehr Gelassenheit, weniger Schmerzen oder besseren Schlaf – bedeutet nicht automatisch, dass ein Suchtpotenzial besteht. Viele Naturstoffe wirken stark, ohne abhängig zu machen – etwa Johanniskraut oder Baldrian.
Vorsicht bei Mischprodukten und unseriösen Anbietern
Nicht alle Produkte, die als "CBD Öl" verkauft werden, sind gleich. Vor allem online finden sich viele fragwürdige Angebote – oft aus dem Ausland, oft ohne klare Deklaration. Manche dieser Produkte enthalten versteckte Mengen THC oder andere psychoaktive Zusätze, die sehr wohl abhängig machen können.
Wer auf Qualität achtet und beim Kauf seriöser Anbieter bleibt, hat in der Regel nichts zu befürchten. In der Schweiz ist der Markt für CBD-Produkte streng reguliert. Achte auf Laboranalysen, THC-freie Angaben und transparente Inhaltsstoffe.
Eine gute Möglichkeit, seriöse Anbieter zu finden, bietet z. B. trovas.ch, wo regelmässig kontrollierte Inserate veröffentlicht werden. Hier verkaufen Händler direkt an Käufer – ohne versteckte Gebühren oder Zwischenhändler. Die Bezahlung erfolgt direkt zwischen den Parteien, was Vertrauen schafft und unseriösen Machenschaften vorbeugt.
CBD statt Sucht – Hilfe bei Entzug und Stress?
Tatsächlich gibt es Studien, die zeigen: CBD kann Menschen helfen, aus einer Abhängigkeit herauszukommen. Besonders bei Alkohol, Nikotin oder gar Opioiden berichten Fachärzte von positiven Erfahrungen mit Cannabidiol. Es wirkt angstlösend, stabilisierend und regulierend – ohne selbst abhängig zu machen.
In der Praxis berichten viele Menschen, dass sie durch CBD Öl weniger rauchen, seltener zu Alkohol greifen oder ruhiger schlafen – ohne Nebenwirkungen. Das macht CBD zu einem wertvollen Begleiter in einem gesünderen Lebensstil, nicht aber zu einem Suchtmittel.
Fazit: CBD Öl ist sicher – und nicht abhängig machend
Die Angst vor einer Abhängigkeit von CBD Öl ist unbegründet – das zeigen sowohl die Forschung als auch die Erfahrung unzähliger Nutzer weltweit. Wer auf Qualität achtet und Produkte ohne THC-Anteil kauft, kann von den positiven Eigenschaften des Cannabidiols profitieren, ohne Suchtverhalten befürchten zu müssen.
Wichtig ist ein verantwortungsvoller Umgang, genau wie bei allen Nahrungsergänzungsmitteln oder natürlichen Heilmitteln. Bei Unsicherheiten hilft es, sich beraten zu lassen – etwa durch Austausch mit anderen Nutzern, Tierärzten (bei CBD für Tiere) oder Fachpersonen.
Seriöse Marktplätze wie trovas.ch helfen dir dabei, vertrauenswürdige Anbieter zu finden und dich vor unseriösen Shops zu schützen. So kannst du CBD gezielt nutzen – ohne Risiko und ohne Abhängigkeit.