Auf was achten beim Kauf eines Welpen/Hundes? Tipps & Tricks
von Kurt Schmutz jeudi 22.01.2026 0 Kommentare
Der Hund gilt als der beste Freund des Menschen – kein Wunder also, dass sich viele Menschen den Traum vom eigenen Vierbeiner erfüllen möchten. Doch bevor der neue Mitbewohner einzieht, gilt es einige wichtige Dinge zu beachten. Wer sich gut vorbereitet, sorgt nicht nur für einen gesunden Start ins gemeinsame Leben, sondern schützt sich auch vor unangenehmen Überraschungen. In diesem Artikel erfährst du, worauf du beim Welpenkauf achten solltest und welche Tipps besonders hilfreich sind – damit dein Hundekauf ein voller Erfolg wird.
1. Warum die Wahl des richtigen Züchters entscheidend ist
Die Herkunft eines Welpen hat grossen Einfluss auf seine Gesundheit, sein Verhalten und seine Lebenserwartung. Seriöse Züchter achten auf artgerechte Haltung, eine gute Sozialisierung der Tiere und gesunde Elterntiere. Sie geben dir gerne Auskunft über die Abstammung und lassen dich das Muttertier kennenlernen.
Ein guter Züchter wird dir nicht einfach einen Welpen „verkaufen“, sondern sich auch dafür interessieren, wo und wie der Hund später leben wird. Er beantwortet deine Fragen geduldig, ist transparent in Bezug auf Impfungen, Entwurmungen und tierärztliche Untersuchungen. Du solltest dich niemals unter Druck setzen lassen – bei einem seriösen Züchter steht das Tierwohl an erster Stelle.
Ein wichtiger Tipp: Kaufe niemals einen Hund aus dem Kofferraum oder von dubiosen Online-Angeboten ohne klare Herkunftsangaben. Solche Tiere stammen oft aus illegalem Welpenhandel, sind krank und schlecht sozialisiert. Auf Plattformen wie trovas.ch werden Inserate regelmässig kontrolliert – dort kannst du seriöse Anbieter finden und auch selbst kostenlos Anzeigen schalten.
2. Die Bedeutung eines persönlichen Kennenlernens
Bevor du dich entscheidest, solltest du den Welpen mindestens einmal besuchen – besser mehrmals. So kannst du beobachten, wie er sich verhält, ob er neugierig ist, Angst zeigt oder aggressiv reagiert. Achte auch auf die Umgebung: Ist es sauber? Gibt es Spielmöglichkeiten? Wirkt das Muttertier gesund und zutraulich?
Das Kennenlernen hilft nicht nur dir, den richtigen Hund auszuwählen, sondern auch dem Welpen, eine Bindung aufzubauen. Gute Züchter oder Anbieter laden dich gern zu einem Besuch ein, um sich ebenfalls ein Bild von dir als zukünftiger Halter zu machen. Misstraue Angeboten, bei denen man dir den Hund einfach bringt oder sofortige Abnahme verlangt – solche Praktiken deuten oft auf unseriöse Absichten hin.
Auf Plattformen wie trovas.ch kannst du mit Anbietern direkt in Kontakt treten und einen Besichtigungstermin vereinbaren – sicher und unkompliziert.
3. Wichtige Dokumente und Impfungen – was muss dabei sein?
Beim Kauf eines Welpen sind bestimmte Unterlagen unerlässlich. Dazu zählen der Heimtierausweis (auch EU-Heimtierpass genannt), Impfbestätigungen, Entwurmungsnachweise und – falls vorhanden – die Ahnentafel oder Stammbaum. Diese Papiere geben dir einen Überblick über den Gesundheitszustand deines neuen Familienmitglieds und belegen eine verantwortungsvolle Aufzucht.
Ein Welpe sollte bei der Abgabe mindestens 8 Wochen alt sein und bereits geimpft (Staupe, Parvovirose, Hepatitis) sowie mehrfach entwurmt worden sein. Auch ein Mikrochip zur Identifikation ist heute Standard. Fehlen diese Nachweise oder weicht der Anbieter aus, solltest du vom Kauf absehen.
Auf trovas.ch achten wir besonders darauf, dass Inserenten wichtige Angaben machen und keine illegalen Angebote verbreiten. Du findest dort geprüfte Angebote und kannst über ein sicheres Nachrichtensystem direkt mit dem Anbieter kommunizieren.
4. Kosten und Verpflichtungen realistisch einschätzen
Ein Hund kostet nicht nur in der Anschaffung Geld. Vielmehr fallen über die Jahre hinweg laufende Kosten an – für Futter, Pflege, Tierarztbesuche, Versicherungen und Zubehör. Auch Hundeschule oder Verhaltenstraining können mit der Zeit notwendig werden. Viele unterschätzen diese Ausgaben.
Vor allem in den ersten Monaten kann es teuer werden: Impfungen, Chippen, Kastration, erste Leinen, Körbchen, Spielzeug – das summiert sich. Zudem braucht ein Welpe viel Zeit, Geduld und Aufmerksamkeit. Wer beruflich stark eingespannt ist, sollte gut überlegen, ob er dieser Verantwortung gerecht werden kann.
Unser Tipp: Informiere dich vor dem Kauf über die durchschnittlichen Jahreskosten eines Hundes – für kleine Rassen können es 800–1000 CHF sein, für grössere 1500 CHF und mehr. Auf Plattformen wie trovas.ch findest du nicht nur Inserate, sondern oft auch Kontakt zu anderen Hundehaltern und hilfreiche Tipps rund um die Hundehaltung.
5. Wie du erkennst, ob ein Hund wirklich zu dir passt
Nicht jede Hunderasse passt zu jedem Menschen oder Lebensstil. Bist du sportlich aktiv oder eher gemütlich? Wohnst du in der Stadt oder auf dem Land? Hast du Kinder, andere Haustiere oder Allergien? Diese Fragen solltest du dir vor dem Kauf ehrlich beantworten.
Ein Border Collie braucht täglich stundenlange Auslastung – ein Chihuahua hingegen ist mit kürzeren Spaziergängen zufrieden. Welpen sind zudem immer aktiv und müssen erst stubenrein, erzogen und sozialisiert werden. Wer sich dieser Aufgabe nicht gewachsen fühlt, sollte vielleicht einem älteren Hund aus dem Tierschutz ein Zuhause geben.
Auf trovas.ch kannst du gezielt nach bestimmten Rassen oder Altersklassen suchen – oder einfach Inserate durchstöbern, um dich inspirieren zu lassen. Viele Anbieter geben ausführliche Beschreibungen, die dir helfen, den passenden Hund für dein Leben zu finden.
6. Übergabe und Eingewöhnung – was du beachten solltest
Die Übergabe sollte idealerweise im Beisein des bisherigen Halters stattfinden – und nicht anonym auf einem Parkplatz. So kannst du letzte Fragen klären und erhältst die vollständigen Unterlagen. Der Hund sollte gesund und sauber wirken, keine Anzeichen von Durchfall, Husten oder Parasiten zeigen.
Zu Hause braucht dein neuer Begleiter zunächst Ruhe. Richte ihm einen festen Schlafplatz ein, biete ihm Futter, Wasser und Nähe an. Die ersten Nächte sind oft unruhig – Welpen vermissen ihre Mutter und Geschwister. Geduld und Liebe sind hier der Schlüssel. Besuche beim Tierarzt und erste Trainings sollten frühzeitig geplant werden.
Auf Plattformen wie trovas.ch findest du nicht nur Inserate, sondern auch Beiträge, wie du deinem Hund den Start ins neue Zuhause erleichterst. Zudem steht dir der direkte Draht zum Anbieter offen – ein weiterer Vorteil gegenüber anonymen Verkaufsplattformen.
7. Finger weg vom illegalen Welpenhandel
Der illegale Welpenhandel ist ein lukratives, aber grausames Geschäft. Viele Tiere stammen aus osteuropäischen Zuchtfabriken, wo Hündinnen unter katastrophalen Bedingungen regelrecht ausgebeutet werden. Die Welpen werden viel zu früh von der Mutter getrennt, sind häufig krank, nicht geimpft und kaum sozialisiert. Sie werden online über Kleinanzeigen oder dubiose Händler zu vermeintlichen Schnäppchenpreisen angeboten.
Oft wird mit gefälschten Papieren gearbeitet oder gar keine Dokumente mitgegeben. Die Übergabe erfolgt anonym, z. B. auf Autobahnraststätten oder Parkplätzen – ein klares Warnsignal. Auch wenn der Mitleidsfaktor gross ist: Wer einen solchen Hund kauft, unterstützt das System und ermöglicht weiteren Tieren dieses Leid.
Tierschutzorganisationen warnen eindringlich vor diesen Angeboten. Viele der betroffenen Hunde überleben die ersten Wochen nicht oder leiden ihr Leben lang an chronischen Krankheiten. Seriöse Anbieter hingegen legen grossen Wert auf Transparenz, gesunde Tiere und eine verantwortungsvolle Vermittlung.
Ein guter Anhaltspunkt bei der Suche ist, ob die Plattform aktiv gegen unseriöse Inserate vorgeht. Auf trovas.ch werden verdächtige Inhalte gelöscht und Nutzer können problematische Anzeigen melden. Zudem findet der Kontakt direkt zwischen Käufer und Verkäufer statt - so behältst du die Kontrolle und kannst dir selbst ein Bild von der Herkunft des Hundes machen.
Wer sichergehen will, dass ein Welpe aus einer verantwortungsvollen Quelle stammt, sollte daher immer auf persönliche Besuche, vollständige Unterlagen und eine vertrauenswürdige Vermittlungsplattform achten.