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Cuno Amiet 1868 bis 1961 (CH) , Bildnis Greti, 1917

3'000.-

  09.01.26


Cartina   Stampare   Segnalare


Cuno Amiet gilt heute als einer der bedeutendsten Maler der Schweiz.

Faszinierende Cuno Amiet (1868, Solothurn? 1961, Oschwand) Original-Zeichnung, Kohlestift auf Papier, Bildnis von der damals 17-jährigen Greti aus dem Jahr 1917, am rechten Rand mittig monogrammiert und datiert: CA, 17, Bildmass: 49 x 39 cm, Rahmenmass: 70 x 58 cm, Top-Zustand, gerahmt hinter Glas, hochwertiger Passepartout, feinster Blattgoldrahmen über Eck vergoldet (Weissgold) mit Tiefenwirkung mit normalen altersbedingten Gebrauchsspuren, die Fotos sind Bestandteil der Beschreibung.

Provenienz:

Schweizer Privatbesitz
Werkstatt-Atelier Stampa in Chur, Einrahmungen und Kunsthandel (verso Etikett)
Germann Auktionshaus in Zürich, Auktion Schweizer Volkskunst, Naive Kunst und Outsider ArtGemälde, Skulpturen, Aquarelle, Zeichnungen und Multiples vom 08.06.2021, Lot 247, Erzielter Preis inkl. Aufgeld CHF 2'500
Relation zwischen Greti zu Cuno Amiet:

Greti Adam (1900-1979) war die Nichte von Cuno Amiets Ehefrau Anna Amiet-Luder und lebte seit 1904 mit dem Ehepaar auf der Oschwand (Gemeinde Seeberg im Kanton Bern) . 1905 adoptierten sie Greti Adam. Das Paar, das nach einer Totgeburt im Jahr 1901 kinderlos geblieben war, erzog dort mehrere fremde Kinder, u.a. Bruno Hesse, den ältesten der drei Söhne des Dichters und Schriftstellers Hermann Hesse. Greti war offenbar ein beliebtes Motiv für den Maler.

Über Cuno Amiet:

Am 28. März 1868 in Solothurn geboren, widmete er sein ganzes Leben der Kunst. Nach Abschluss der Matura besuchte er die Kunstakademie in München und setzte mit seinem Freund
Giovanni Giacometti die Ausbildung an der Académie Julian in Paris fort. 1892 reiste Amiet ins bretonische Dorf Pont-Aven. Er liess sich von den Künstlern Paul Gauguin, Paul Sérusier, Roderic O? Conor, Paul Cézanne, Vincent Van Gogh inspirieren und tauschte die Ton-in-Ton-Akademiemalerei mit dem Stil des Divisionismus und verwendete die Farbe als primäres Ausdrucksmittel. Zurück in der Schweiz lernte Amiet 1893 Ferdinand Hodler kennen. Gemeinsam prägten sie den Aufbruch des Jugendstils in der Schweiz. 1898 heiratete Cuno Amiet die Wirtstochter Anna Luder und liess sich mit ihr in Oschwand, einem Oberaargauer Dorf im Kanton Bern, nieder. Dort blieben die beiden ein erfülltes Leben lang. Auf Anfrage von Erich Heckel trat Amiet 1906 der expressionistischen Künstlervereinigung «Die Brücke» bei. Ab 1918, nach Ferdinand Hodlers Tod, avancierte Cuno Amiet zum «peintre officiel» der Schweiz und zu einer kulturellen Integrationsfigur weit über den Kreis der an Kunst Interessierten hinaus. Die Oschwand, sein Wohn- und Arbeitsort, etablierte sich als ein Treffpunkt der nationalen wie internationalen Kunstszene. Mit dem Brand des Glaspalastes in München traf den Meister 1931 ein grosser Schicksalsschlag. 51 seiner wichtigsten Werke wurden zerstört. Cuno Amiet wurde nicht entmutigt, sondern versuchte mit neuen Schöpfungen den Verlust auszugleichen. Cuno Amiet hinterliess ein vielseitiges Gesamtwerk, als er 1961 im Alter von 93 Jahren auf der Oschwand starb.


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