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Geehrte Sammler und Sammlerinnen
Werte Kunstliebhaber und Liebhaberinnen
Geschätzte
Appenzeller – Fans
Ich präsentiere Ihnen ein wertvolles, sehr exzellent erhaltenes, schönes und faszinierendes Bauernbild in Form eines Alpaufzuges. Das Bild ist eines der explizitesten Schweizer - Sammlerbilder, da es aus bestem Hause stammt und zu den renommiertesten Kulturobjekten der Schweiz gehört. Ein Gedicht der Bauernmalereigeschichte.
Gerade die Originalität, das wunderbare und authentische Sujet vom Alpaufzug im Vordergrund mit dem Churfirsten im Hintergrund, die Herstellung im Jahr 1985, die Grösse von 1, 70 Meter Länge, die Geschichte hinter dem Bild, der berühmte Maler, der das Bild hergestellt hat und die wunderbare Erhaltung machen dieses Bild zu etwas ganz besonderen.
Das Bild wurde direkt von der Familie des Malers gekauft und befindet sich seit dieser Zeit im eigenen Familienbesitz.
Wie Sie auf den Fotographien sehen können, handelt es sich um ein aussagekräftiges, adrettes und detailgetreues Bild, das eine authentische und sehr eindrucksvolle Szenerie der Appenzellertradition darstellt. Ein besonderes Sammlerstück mit einem Alter von 40 Jahren.
Die Masse des Alpaufzuges sind 1,70m Meter lang, 21 cm breit und an der breitesten Stelle 26 cm, da er auf einem ausgesuchten Stück Holz gemalt wurde.
Das Sennen – Bild wurde vom Maler Willy „crazy“ Schärer gemalt und von diesem explizit hergestellt.
Gerne möchte ich Ihnen dieses Kunstwerk aus der semantischen Sicht beschreiben:
Die Bauernmalerei des Appenzells und Toggeburgs ist in der alpenländischen Volkskunst einzigartig. Die Gegenwart zeigt eine Vielfalt von Ausdruckformen, die Vergangenheit zudem die Vieldeutigkeit der Bezeichnung «Bauernmalerei». Malereien, die das Bäuerliche darstellen, sind in der Ostschweiz seit dem 16. Jahrhundert bekannt. Sie finden ihren Ausdruck als derbe Wandmalerei auf Holzwänden, als Oberbilder von Schweizer- oder Alliazscheiben und in der bäuerlichen Möbelmalerei zwischen 1750 und 1850. Im 19. Jahrhundert wurden Sennenstreifen, Melkeimerbödeli und Tafel- oder Alpfahrtsbilder für Bauern gemalt, die stolz ihren Viehbesitz zeigen wollten. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert veränderten sich sowohl die Malerei als auch der Blick auf sie. Ein kunstinteressiertes Bürgertum interessierte sich für die Bauernmalerei. Gewerbe und Tourismus setzten die Kunst als Werbemittel ein. Wissenschaftler und Liebhaber suchten nach der «echten» Bauernmalerei und glaubten, diese nur in Malereien der Vergangenheit zu finden, während die Gegenwartskunst als Nostalgie-, Sonntags- oder Souvenir-Malerei abgetan wurde. Diese Einschätzung wurde inzwischen korrigiert. Unter den Künstlern des 20. Jahrhunderts wirkten und wirken solche von grosser schöpferischer Kraft, darunter auch malende Bauern. Sie entwickelten persönlich Stile und fanden für die alten Bildmotive der Senntumsmalerei neue Ausdrucksformen.
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